Grundlagen der Prävention & Gesundheitsförderung
Grundlagen der Gesundheitsförderung
Unter der Frage ”Was bedeutet Gesundheit und wie kann Gesundheit hergestellt werden?” orientieren wir uns an den Prinzipien der Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In der Charta heißt es unter anderem: ”Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt, dort wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben.“ Dies zeigt, dass Kindertagesstätten ein wesentliches Arbeitsfeld für Gesundheitsförderung sind.
Hier erfahren Sie in einem Erklärfilm mehr über den Prozess und die Bedeutung der Gesundheitsförderung in der Kita.
Die folgende Auflistung bietet Basisinformationen zu gängigen Begriffen im Themenfeld der Gesundheitsförderung. Sie soll zum einem zu einem erweiterten Verständnis des Ausgangsbegriffs „Gesundheitsförderung“ beitragen und auf Zusammenhänge zwischen den einzelnen Begriffen aufmerksam machen. Zum anderen sind es Methoden und Instrumente, die auch im Rahmen der „Gesundheitsförderung in Kitas" genutzt werden. Einige der hier vorgestellten Methoden sind multifunktional. So können zum Beispiel Gesundheitszirkel als auch Zukunftswerkstätten sowohl zur Analyse der Ausgangssituation und zur Planung als auch zur Evaluation von präventiven beziehungsweise gesundheitsfördernden Maßnahmen genutzt werden.
Rechtliche Grundlagen
Präventionsgesetz
Durch das am 18.06.2015 vom Deutschen Bundestag verabschiedete Präventionsgesetz werden den Krankenkassen jährlich sieben Euro pro Versicherten für die Präventionsarbeit zur Verfügung gestellt. Dieses Mehr an Geld ist für einen verstärkten Ausbau der Leistungen von Krankenkassen im Bereich der lebensweltbezogenen Prävention, beispielsweise in Schulen, Kindergärten und Pflegeeinrichtungen und im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung bestimmt.
- Das Präventionsgesetz (Bundesministerium für Gesundheit)
- Zeitschrift Impulse Nr. 91: "Das Präventionsgesetz und seine Perspektiven", Juni 2016
Infektionsschutzgesetz gilt auch für Kitas
Das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen hat den Zweck, übertragbare Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern. In diesem Rahmen ist eine Mitwirkung und Zusammenarbeit unbedingt notwendig. Die Eigenverantwortung der Träger und Leitungen von Gemeinschaftseinrichtungen, Lebensmittelbetrieben sowie des Einzelnen bei der Prävention übertragbarer Krankheiten soll verdeutlicht und gefördert werden. (§ 1 Zweck des Infektionsschutzgesetz (IfSG) )
- Infektionsschutzgesetz
- impfen-info.de – Die Internet-Seite ist von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und bietet Infos über den Schutz vor ansteckenden Krankheiten wie zum Beispiel vor der Grippe, Kinderlähmung, Masern, Röteln und mehr.
- Belehrung für Eltern und sonstige Sorgeberechtigte durch Gemeinschaftseinrichtungen (gemäß§34Abs.5Satz2Infektionsschutzgesetz), Rober Koch-Institut, Berlin
Webbasiertes Verfahren zur Beantragung einer Betriebserlaubnis
Bei dem webbasierten Verfahren handelt es sich um die Anwendung "kita.web". Es ist eine elektronische Umsetzung des Gesetzes über Tageseinrichtungen für Kinder (KiTaG), dass seit dem August 2002 angewendet wird. Die elektronische Anwendung ist seit dem Kindergartenjahr 2010/2011 aktiv. Sie unterstützt Sie bei der Beantragung von Betriebserlaubnissen und Finanzhilfe sowie bei der Erfüllung der Meldepflicht gemäß § 47 SGB VIII.
Das „kleine ABC“ – Anregungen, Beispiele und Chancen
Hier stellen wir Ihnen in Form von Videoclips wichtige Aspekte des „kleinen ABCs“ für eine erfolgreiche Gesundheitsförderung in der Kita vor. Die in den Videos erwähnten Literaturhinweise und Links können über das Kompetenzzentrum erfragt werden.
Die Videoclips enstanden im Sommer 2020 im Rahmen der geplanten Jahrestagung "Gesundheitsförderung in der Kita: Das kleine „ABC“ – Anregungen, Beispiele und Chancen", die aufgrund der Covid-19-Pandemie leider abgesagt werden musste.
Interview mit dem Niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne
Im Interview mit Grant Hendrik Tonne, Niedersächsischer Kultusminister, bekommt Thomas Altgeld, Geschäftsführer der LVG & AFS Nds. e.V. Antworten auf die Fragen, wie wichtig das Handlungsfeld Gesundheit in der Kita ist, wie die pädagogischen Fachkräfte in diesem Kontext berücksichtigt werden und ob im Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich das Thema Gesundheitsförderung ausreichend Platz findet.
Interview mit Heike Sander von der BARMER Niedersachsen/Bremen
Angelika Maasberg, Leiterin des Kompetenzzentrums für Gesundheitsförderung in Kitas, bekommt im Interview mit Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der BARMER Niedersachsen/Bremen Antworten auf die Fragen, was das Kompetenzzentrum für Gesundheitsförderung in Kitas bedeutet, was eine gesundheitsfördernde Kita anders macht als andere Kitas und welche Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfestellungen wichtig und nötig sind, um Gesundheitsförderung umsetzen zu können und nachhaltig zu gestalten.
Vortrag: Erfolgsfaktoren und Chancen für Gesundheitsförderung in der Kita
Herr Prof. Dr. Geene erläutert mit einer Powerpoint Präsentation die Erfolgsfaktoren und Chancen für Gesundheitsförderung in der Kita. In diesem Zusammenhang erklärt er unter anderem die Perspektive der Gesundheitsförderung in Kitas, die Bedeutung der Familie für ein gesundes Aufwachsen, Rechtsgrundlagen sowie mögliche Stolpersteine.
Videoclip: Erfolgreich mit Eltern kommunizieren
Herr Gravelmann geht in seinem Kurzvideo „Erfolgreich mit Eltern kommunizieren“ auf wichtige Spezifika der Elterngespräche ein und erklärt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Elterngespräche gelingen können.
Videoclip: Partizipation von Anfang an – Wir entscheiden mit
Der Referent Daniel Frömbgen vermittelt in dem Videoclip „Partizipation von Anfang an – Wir entscheiden mit“ Grundlagen der Partizipation und wie Partizipation als Aspekt der Gesundheitsförderung verstanden werden kann.
Videoclip: Ich und wir im Team – Stressbewältigung im Kita-Alltag
In dem Beitrag „Ich und wir im Team – Stressbewältigung im Kita-Alltag berichtet Dr. Constanze Jakob über die Entstehung von Stress und welche unterschiedlichen Stresskompetenzen helfen können, Stress zu bewältigen.
Videoclip: Psychische Gesundheit in der Kita und Krippe fördern
Herr Feyerabend erklärt in dem Video „Psychische Gesundheit in Kita und Krippe fördern“ am Beispiel der psychischen Erkrankung „Depression“, welche Symptome auftreten und wie Kinder gestärkt werden können, um psychische Gesundheit zu erhalten.
Videoclip: Ich führ dich gesund, sagte der Bär – Gesund führen im Kontext Kita
In dem Video erklärt die Referentin Anja Pietsch, mit dem „positive Leadership“, geprägt durch den amerikanischen Psychologe Kim Cameron, wie positive Psychologie in Einrichtungen und in der Arbeitswelt gelebt werden kann. Am Beispiel „positive Beziehungen“ geht sie darauf ein, dass es wichtig ist, Netzwerke zu knüpfen und Mitarbeiter*innen mit ihren Stärken einzusetzen, so dass die Stärken gestärkt und gelebt werden.
Interview mit dem Niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne
Im Interview mit Grant Hendrik Tonne, Niedersächsischer Kultusminister, bekommt Thomas Altgeld, Geschäftsführer der LVG & AFS Nds. e.V. Antworten auf die Fragen, wie wichtig das Handlungsfeld Gesundheit in der Kita ist, wie die pädagogischen Fachkräfte in diesem Kontext berücksichtigt werden und ob im Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich das Thema Gesundheitsförderung ausreichend Platz findet.
Studien zur Gesundheitsförderung in Kitas
Im Bereich Gesundheitsförderung in der Kita gibt es eine Vielzahl weiterführender Studien.
Eine Auswahl von passenden Themen und Publikationen sind nachfolgend dargestellt:
Geschlechtsunterschiede sollten in der Gesundheitsförderung und Prävention bereits im Kindesalter Berücksichtigung finden. Hierzu fehlen theoretisch fundierte Konzepte sowie Handlungsempfehlungen. Die Studie von Kreffter et al. ermittelt Empfehlungen von Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen, um Anbieter:innen bei geschlechtssensiblen, gesundheitsförderlichen und präventiven Maßnahmen für Kinder zu unterstützen. Dafür wurde ein mehrschnittiges qualitatives Vorgehen angewandt, um Erfahrungs- und Wissensbestände zu erfassen. Geschlussfolgert werden konnte, dass die Umsetzung von geschlechtersensibler Prävention und Gesundheitsförderung bei Kindern sowohl die politische als auch gesellschaftliche und individuelle Ebene berücksichtigen sollte.
Arbeits- und Gesundheitsschutz für pädagogische Fachkräfte in niedersächsischen KiTas (AGnEEs)
In der Untesuchung werden zunächst Erkenntnisse über arbeitsbedingte und personenbezogene gesundheitshemmende und -förderliche Faktoren, denen pädagogische Fachkräfte in niedersächsischen Krippen unterschiedlicher Träger ausgesetzt sind, zusammengetragen. Davon ausgehend wird mit den pädagogischen Fachkräften unter Berücksichtigung des pädagogischen Konzepts ein innovatives, arbeitsplatzangepasstes und zielgruppenorientiertes Konzept zum präventiven, betrieblichen Gesundheitsmanagement entwickelt, in den teilnehmenden Einrichtungen implementiert und evaluiert. Es wird erwartet, dass sich durch die neuen Formen der Arbeits- und Ablauforganisation (= Organisationsinnovation), einrichtungsinterne Veränderungen im Arbeitsprozess (= Prozessinnovation) und durch veränderte situationsangepasste und verhaltensbezogene Arbeitspraktiken der pädagogischen Fachkräfte (= Sozialinnovation) eine verbesserte Gesundheit und Arbeitsqualität für die pädagogischen Fachkräfte entwickelt. Das Forschungsprojekt wird durch den „Europäischen Fond für regionale Entwicklung“ und dem Land Niedersachsen für die Projektlaufzeit vom 01.11.2016 – 30.10.2019 gefördert.
Früher Kita-Besuch beeinflusst Persönlichkeitseigenschaften bis ins Jugendalter
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt in einer Studie, dass Jugendliche durchsetzungsfähiger und kommunikativer sind, wenn sie früher als andere eine Kita besuchen konnten. Untersucht wurden die längerfristigen Auswirkungen eines frühen Kita-Eintritts auf die Persönlichkeitseigenschaften im Jugendalter. Dazu haben die DIW-Bildungsökonom*innen Maximilian Bach, Josefine Koebe und Frauke Peter Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) mehr als 4.500 Neuntklässler*innen analysiert, die entweder ab 1997 oder 1998 eine Kita besuchten.
Verschiedene Studien zur Gesundheit, dem Bildungserfolg oder der Zufriedenheit von armutsgefährdeten Kindern und Jugendlichen in Deutschland, verdeutlichen, dass es bisher politisch und gesellschaftlich nicht ausreichend gelingt, die Lebenslagen von Kindern strukturell zu verbessern. Je länger Kinder in Armut aufwachsen und unter Teilhabeverlusten leiden, desto weitreichender sind die Langzeitfolgen für ihre Entwicklung. Die Studie der Heinrich-Böll-Stiftung und des Deutschen Kinderhilfswerkes knüpft hieran an und fordert eine bessere Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen, die häufig von materiellen Existenzsicherung vom Zusammenspiel individueller Faktoren, vom familiärem bzw. sozialem Umfeld und von den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen abhängt. Um hier neue politische Handlungswege aufzuzeigen, wurde ein interdisziplinäres Expert*innen-Team beauftragt, Möglichkeiten vorzulegen, wie der Bund die sozialen Teilhabe- und Verwirklichungschancen von Kindern aus Familien in prekären Lebenslagen wirksam verbessern kann.
Die KiGGS-Studie ist eine bundesweit einmalige Studie des Robert Koch-Instituts, die Daten zur Gesundheit und des Gesundheitsverhaltens von Heranwachsenden erfasst. D ie ersten Ergebnisse der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KiGGS Welle 2 – 2014 bis 2017) sind in der Ausgabe 1/2018 des „Journal of Health Monitoring“ im März erschienen. Die Studie hat das Anliegen, dass repräsentative Aussagen über den Gesundheitszustand und das Gesundheitsverhalten der heranwachsenden Generation getroffen werden können. Fragen, die in diesem Rahmen zum Tragen kommen sind z. B.: Wie hoch ist der Anteil der übergewichtigen oder adipösen Kinder und Jugendlichen? Ist dieser in den letzten 11 Jahren weiter angewachsen oder ist der Anstieg gestoppt? Wie hat sich die körperliche Aktivität entwickelt? Über all dem liegt die Frage: Wird es besser oder wird es schlechter? Zeigen Maßnahmen der Prävention bereits Ergebnisse? Derartige Trendaussagen können mit den bevölkerungsbezogenen Querschnittdaten getroffen werden .
Die Studie zur "Strukturqualität und Erzieher*innengesundheit in Kindertageseinrichtungen" (von Prof. Dr. Susanne Viernickel und Prof. Dr. Anja Voss, Alice Salomon Hochschule in Berlin), hat den Einfluss der Rahmenbedingungen auf die Gesundheit der Pädagog*innen unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass der Beruf der Erzieher*in als gesundheitlich stark belastend gilt. Im Gesamtvergleich des Öffentlichen Dienstes sind krankheitsbedingte Ausfallzeiten von pädagogischen Fachkräften überdurchschnittlich hoch. Die Studie macht deutlich, dass strukturelle Verbesserungen dringend nötig sind.
Netzwerke

Landesweites Netzwerk "Kita und Gesundheit Niedersachsen"
Für ganz Niedersachsen
Das Netzwerk bietet eine Plattform, die den Austausch von Erfahrungen und Informationen zum Schwerpunkt Kita und Gesundheit ermöglicht, um auch einen Beitrg zu mehr Chancengleichheit zu leisten. Vorrangiges Ziel ist es, Gesundheitsförderung in den Arbeits-, Lern- und Erlebnisraum von Kindertagesstätten zu integrieren und das Lebens- und Arbeitsfeld gesundheitsförderlich zu gestalten. Dabei sollen die Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch von Pädagog*innen, Fachberatungen, Trägern, Eltern sowie weiteren Interessierten gefördert werden. Darüber hinaus möchte das Netzwerk gute Ideen transportieren und Kooperationen fördern.

Regionales Netzwerk "Gesunde Organisation gestalten für Kita-Fachkräfte"
Für Kreis Braunschweig
Das Netzwerk wird getragen durch den Braunschweigschen Gemeinde-Unfallversicherungsverband und der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. . Es richtet sich an Kita-Leitungen, Stellvertreter*innen und Gesundheitsbeauftragte aus Kindertagesstätten.
Ziel ist es, belastende Rahmenbedingungen in den Kindertageseinrichtungen unter die Lupe zu nehmen und Möglichkeiten zu entwickeln, wie ihnen begegnet werden kann. Dabei soll der Blick auf die Regionalität helfen, Ressourcen zu erschließen. Die Vernetzung soll helfen, die Zusammenarbeit sowie den fachlichen Austausch von Pädagog*innen und Kooperationspartner*innen vor Ort zu suchen und zu fördern.
Datenbanken
Gesundheitliche Chancengleichheit – Praxisdatenbank
Die Praxisdatenbank bietet eine bundesweite Übersicht über Angebote und Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention in verschiedenen Lebenswelten, die sich insbesondere an Menschen in schwieriger sozialer Lage richten.
Grüne Liste Prävention – CTC - Datenbank empfohlener Präventionsprogramme
Die vorliegende Datenbank bietet auf der Basis nachvollziehbarer Kriterien einen Überblick über empfehlenswerte Präventionsansätze in den Bereichen Familie, Schule, Kinder/Jugendliche und Nachbarschaft.
Materialien
Nachfolgend finden Sie Empfehlungen und Arbeitshilfen für den Kita-Alltag, die auch als Download zur Verfügung stehen.
Hier finden Sie weitere Hinweise zu Links und Materialien zu unserem Schwerpunkt "Kita, Klima und Gesundheit"
Gesundheitsförderung in der Kita!
Beispiele aus der Praxis
Mit der neuen Broschüre geben die ausgezeichneten Kitas des Wettbewerbs „Gute und Gesunde Kita für alle“ einen praxisnahen Einblick in ihre gesundheitsförderlichen Aktivitäten und stellen Highlights aus ihrem Alltag vor. Sie liefern Inspirationen für eine gesunde Kita, die zur Nachahmung anregen sollen. Neben den Gewinner-Kitas kommen auch Kooperationspartnerinnen und -partner zu Wort und erläutern, warum Gesundheitsförderung in Kitas für sie wichtig und unterstützenswert ist. Die Broschüre kann bei der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. in Printversion bestellt werden und steht als
Download zur Verfügung.
„Gesunde Kita für alle!“
Leitfaden zur Gesundheitsförderung in Kindertagesstätten
Die Frage, ob wir krank werden oder gesund bleiben, entscheidet sich vor allem dort, wo wir wohnen, spielen, lernen oder arbeiten. Kindertagesstätten können schon früh gesundes Aufwachsen von Mädchen und Jungen beeinflussen und haben eine wichtige Schlüsselposition. Doch wie funktioniert Gesundheitsförderung in Kindertagesstätten? Wie kann sie in den Kita-Alltag integriert werden? Der Handlungsleitfaden „Gesunde Kita für alle!“ zeigt, wie man dabei systematisch vorgehen kann. Er liefert Hintergrundtexte und eine Anleitung zur Umsetzung. Ziel ist, „Gesundheit“ unter Beteiligung von Kindern, Beschäftigten und Eltern zu einer Konstante im Kita-Alltag zu machen.
Die Broschüre steht als
Download zur Verfügung.
Fachkräfte-Curriculum
Gesund aufwachsen in der Kita – Zusammenarbeit mit Eltern stärken
Gesundheitsförderung und Gesundheitserziehung spielen in Kindertageseinrichtungen eine wichtige Rolle, denn Kinder können im Kita-Alltag vor allem im Spiel an eine gesunde Ernährung und an Bewegung herangeführt werden. Zur Nachhaltigkeit der Aktivitäten trägt es bei, wenn der Transfer von Wissen und Fertigkeiten von der Kita in die Familie begleitet wird und Eltern aktiv an Maßnahmen zur Gesundheitsförderung beteiligt sind. Das Curriculum zur Qualifizierung von Kita-Fachkräften für die Zusammenarbeit mit Eltern in Themen der Gesundheitsförderung greift dies auf. Es baut auf den Ergebnissen eines Kooperationsprojekts der BZgA mit der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie Niedersachsen e. V., der Ev. Hochschule Freiburg und der Hochschule Neubrandenburg auf. Das Fachkräfte-Curriculum ist als Manual für Bildungseinrichtungen und Träger von Kindertageseinrichtungen konzipiert und zur Qualifizierung von Fachkräfte-Teams in Kitas gedacht.
Die Broschüre steht als
Download zur Verfügung.
Gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erzieher*innen fördern
– Ergebnisse und Materialien aus dem partizipativen Forschungsprojekt ElfE
Im Rahmen des Forschungsprojektes „Eltern fragen Eltern“ (ElfE) der Alice-Salomon Hochschule Berlin wurde gemeinsam mit Kitafamilien zur Stärkung der gesundheitlichen Chancengleichheit im Setting Kita geforscht. Eltern sind mit anderen Beteiligten (Wissenschaftler:innen sowie Fachkräften aus einem Familienzentrum und dem Kita-Bereich) der Frage nachgegangen, wie die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kita-Fachkräften gestärkt werden kann. Die Ergebnisse und Erfahrungen aus der partizipativen Forschung wurden praxisnah aufbereitet: Dazu gehören die
Dialogkarten für gute Gespräche in der Kita unter dem Motto „Eltern, Erzieherinnen, Erzieher, Kinder: Wir wachsen zusammen", das
Reflexionskartenset „Perspektivwechsel“ sowie der
Handlungsleitfaden „partizipativ, kompakt, innovativ arbeiten“. Die Kartensets sollen einen Austausch und gegenseitige Wertschätzung in der Beziehung zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern unterstützen und können direkt in der Kita eingesetzt werden. Der Handlungsleitfaden zeigt praxisnah, wie partizipative Arbeitsformen in der Kita und in anderen Settings (z. B. Kommune, Familienzentren) umgesetzt werden können und möchte damit ermutigen, mehr Partizipation zu wagen! Die Materialien stehen kostenfrei als Download zur Verfügung. Bei weitergehendem Interesse oder Fragen können Sie sich an die Projektleitung
Prof. Dr. Gesine Bär wenden.
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Organisationsentwicklung in Kitas – Beispiele gelungener Praxis
Für Veränderungsprozesse in der Kita ist es wichtig, dass sowohl die Praxis, als auch der Träger an einer gemeinsamen Konzeption arbeiten. Mit der vorliegenden Broschüre hat die Autorin Cindy Mieth mit weiteren Kolleginnen der Universität Hildesheim einige Einrichtungen befragt und Kita-Porträts aus verschiedenen Bundesländern erstellt. Im Vergleich ist gut erkennbar, mit welchen Anforderungen Kitas konfrontiert sind. Weitere Antworten gibt es auf die Fragen: Welche Anlässe führen zu entscheidenden Veränderungen? Was läuft gut und welche Hindernisse gibt es? In der Broschüre sind die Antworten aus der Praxis präsentiert und so aufbereitet, dass sie für die Reflexion der Arbeit in Kitas genutzt werden können. Darüber hinaus geben sie Anregungen und Beispiele, die für eine Weiterentwicklung der eigenen Einrichtung genutzt werden können. Zugleich bilden sie einen Rahmen für allgemeine Prozesse der Organisationsentwicklung im Elementarbereich.
Die Broschüre steht als
Download zur Verfügung.
Wege zur WillkommensKITA – Arbeitsmaterialien für die Kita-Praxis
Kindertageseinrichtungen sind Orte frühkindlicher Bildung und bieten allen Kindern die Chance, gesellschaftlichen Zusammenhalt von Anfang an mitzuerleben und geflüchtete Kinder sowie deren Familien nachhaltig zu integrieren. Damit dies gut gelingen kann, brauchen Kita-Teams Unterstützung bei der Bewältigung der alltäglichen Herausforderungen und Fragen: Wie gehen wir mit kultureller Vielfalt um? Was ermutigt geflüchtete Eltern, sich in den Kita-Alltag einzubringen? Und wie lassen sich Sprachhürden überwinden? Diesen Fragen widmet sich das Arbeitsmaterial der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Mit Hilfe der Publikation sollen Antworten gefunden und Reflektionen der eigenen Arbeit ermöglicht werden.
Die Broschüre steht als
Download zur Verfügung.
Kindernotfall-App: Erste Hilfe bei Kindern
Wenn kleine Kinder ihre Umgebung erkunden, kann es schon mal zu leichteren Verletzungen oder sogar Unfällen kommen. Diese App bietet Informationen, Maßnahmen und Vorgehensweisen zu verschiedenen Erste-Hilfe-Situationen und sucht nach Kinder- und Jugendärzt*innen, Notfallambulanzen und Apotheken in der Nähe. Für den Ernstfall gibt es eine direkte und schnell anwählbare Notruffunktion. Interaktive Checklisten helfen dabei, Unfällen und Notsituationen vorzubeugen. Die Erste-Hilfe-App ist ein digitales Angebot der BARMER und der Johanniter und ist für alle, die mit Kindern zu tun haben. Die Kindernotfall-App ist kostenfrei für jeden erhältlich.
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Fachbeitrag "Gute und gesunde Kita für alle! - Kita-Qualität durch Gesundheitsförderung weiterentwickeln.
Vom 22.-24. März 2022 fand der Kongress Armut und Gesundheit in Berlin als Online-Veranstaltung statt. Unter diesem Link finden Sie die Dokumentation zum Fachbeitrag "Gute und gesunde Kita für alle! - Kita-Qualität durch Gesundheitsförderung weiterentwickeln", der gemeinsam mit der LVG&AFS Nds. e.V. und der BARMER Landesvertretung Niedersachsen/Bremen durchgeführt wurde.
Praxishandreichung: Klimaanpassung und Klimaschutz in DRK-Kindertageseinrichtungen
Die Praxishandreichung wurde im Rahmen des Projektes „Klimaanpassung in der DRK-Kindertagesbetreuung“ (8/2021 – 10/2023) erarbeitet. Die Handreichung enthält Übungen, Methoden und Praxistipps für die pädagogische Arbeit mit Kindern, Hintergrundinformationen mit Vertiefungsthemen, Checklisten für den Einstieg sowie Hinweise auf Materialien.
Links
In den nachfolgenden Rubriken sind die Hinweise alphabetisch sortiert und mit einem Link auf die entsprechenden Webseiten versehen. Die Listen haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Niedersächsische Institutionen
- »die initiative ¬ Gesundheit ¬ Bildung ¬ Entwicklung« mit einer Projektplattform für Kitas
- Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung
- Braunschweigischer Gemeinde-Unfallversicherungsverband
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung - Sektion Niedersachsen
- Familien in Niedersachsen
- Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover Landesunfallkasse Niedersachsen
- Gemeinde-Unfallversicherungsverband Oldenburg
- Kinderschutzbund - Landesverband Niedersachsen
- Landesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen (lagE) Niedersachsen | Bremen e. V.
- Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte
- LandesSportBund Niedersachsen e. V.
- Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen
- Netzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher e. V.
- Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung
- Niedersächsisches Kultusministerium
- Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie
- Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
- Verbraucherzentrale Niedersachsen e. V.
- Vernetzungsstelle Kitaverpflegung Niedersachsen
Bremer Institutionen
- Bremer Initiative zur Stärkung frühkindlicher Entwicklung (BRISE)
- Deutsches Rotes Kreuz Bremen e. V.
- Die Senatorin für Kinder und Bildung
- Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz
- Gesundheitsamt Bremen
- Gesundheitsamt Bremerhaven
- Gesundheitstreffpunkt West
- KiTa Bremen - Eigenbetrieb der Stadtgemeinde Bremen
- Landessportbund Bremen e. V.
- Landesverband Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder in Bremen
- Landesvereinigung Gesundheit Bremen e. V.
- Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS GmbH
- Unfallkasse Bremen UK
- Verbraucherzentrale Bremen
Bundesweite Institutionen
- Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
- Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) - Mehr Sicherheit für Kinder e. V.
- Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.
- Bundesministerium für Bildung und Forschung
- Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft (BMEL)
- Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
- Bundesministerium für Gesundheit
- Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V.
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung - Kindergesundheit (BZgA)
- Bundeszentrum für Ernährung
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
- Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V.
- Deutscher Bildungsserver
- Deutsches Jugendinstitut (DJI)
- Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e. V. (DKSB)
- IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung
- Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V.
- Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (wiff)
Förderprogramme
- Förderfonds Chancengerechtigkeit - Wege in eine vielfältige, gerechte und inklusive Gesellschaft
- Projektförderung des Deutschen Kinderhilfswerkes - Unterstützung für Kinder und Jugendliche
Niedersachsen
Bremen



